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Naxos

Naxos, die größte und fruchtbarste Insel der Kykladen, befindet sich ziemlich genau im Zentrum der Ägäis. Wiesen, die an unendliche Strände grenzen, Felsen, die im Meer versinken, imposante Berge neben fruchtbaren Tälern, Quellen und rauschende Bäche sind nur ein kleiner Teil der vielfältigen Natur von Naxos.

Die Stadt Naxos, gelegen im Nordwesten der Insel, ist amphitheatralisch an einen Berghang gebaut worden und gehört zu den schönsten Kykladenstädten.

In der Stadt befinden sich einige der sehenswertesten historischen Stätten der Insel:

die Portara (Tor des Apollontempels), die venezianische Festung Kastro, die mykenische Siedlung im Stadtteil Grotta, das archäologische Museum welches eine bemerkenswerte Sammlung beherbergt, der Turm des Baseou und die Kirchen Soodochou Pijis und Panajia Myrtiotissa.

 

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STRÄNDE AUF NAXOS

Auf Naxos gibt es einige der phantastischsten Strände der Kykladen. Die beliebtesten davon befinden sich an der Westseite der Insel, südlich der Stadt. Die bekanntesten sind die Strände von Agia Anna und Agios Prokopios. Am Ersten gibt es wunderschöne Zedern und alle Vorzüge eines organisierten Strandes, während man das Wasser am Strand von Prokopios mit dem eines Schwimmbeckens vergleichen kann. So ist es kein Wunder, dass Agios Prokopios schon seit mehreren aufeinander folgenden Jahren als einer der drei schönsten Strände Griechenlands ausgezeichnet wurde. Aber auf der ganzen Insel können sie wunderschöne Strände finden wie Mikri Vigla, Plaka, Kastraki, Agiassos, Alyko, Psili Ammos und viele mehr.

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GESCHICHTE- ARCHÄOLOGISCHE STÄTTEN

Die meisten Informationen, die es zur Geschichte von Naxos im Altertum gibt, sind mit der griechischen Mythologie verbunden. Zeus, der Göttervater auf dem Olymp, ist auf Kreta geboren und auf Naxos aufgewachsen. Er hat dem höchsten Berg, sowohl der Insel als auch der Kykladen, seinen Namen gegeben: Zas (1004m).

Naxos hat eine wichtige Rolle in der kykladischen Kultur gespielt, die 5500 v.Chr. begann und um 3000 v.Chr. ihre Blütezeit hatte. Unter den wichtigen Veränderungen, die in dieser Epoche stattfanden, waren u.a. die Entwicklung der Schifffahrt (gezwungenermaßen), Herstellung und Gebrauch von Kupfer, die Töpferei und die Bearbeitung von Marmor.

Ein Teil der Hauptstadt von Naxos aus der Zeit der mykenischen Epoche (1300 v.Chr.) wurde unter dem Vorplatz der orthodoxen Kathedrale Metropolis im heutigen Stadtteil Grotta entdeckt. Genau unterhalb des Platzes ist daraus ein örtliches Museum entstanden.

Während der darauf folgenden Jahre wurde Naxos von den Ioniern bewohnt, die eine besonders wichtige Zeit für die Insel signalisierten, in der sich der Anfang und Höhepunkt der klassischen Periode (7.-6. Jh. v.Chr.) befand, mit gleichzeitiger Blüte des Handwerks, besonders der Bildhauerei und der Architektur.

Die „Portara“, das große Marmortor, das hoch auf der kleinen Insel „Palatia“ steht, die heute mit der Stadt Naxos verbunden ist, ist das Einzige, das von dem Bau des Apollontempel übrig geblieben ist, der zu dieser Epoche angefangen wurde.

Naxos gehörte zur Zeit des Byzantinischen Reiches dem Thema (byzantinische Provinz) Ägäis an. Es gibt auf Naxos viele byzantinische Kirchen. Die Tragea- Hochebene wird auch „kleines Mystras“ genannt, wegen der vielen Kirchen, die es überall gibt. Es gibt Kirchen die aus dem 7. bis 15. Jh. n.Chr. stammen.

1207 wurde die Insel von dem Venezianer Marko Sanoudo eingenommen, der das Herzogtum Naxos gegründet hat.
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DÖRFER AUF NAXOS

Auf Naxos gibt es über die ganze Insel verteilt mehr als 60 Dörfer. Für Reisende sehenswerte Dörfer sind Chalki, Filoti, Apiranthos, Koronos, Engares etc.

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Chalki: In Chalki gibt es wunderschöne alte Herrenhäuser, die von der Blüte zeugen, die der Ort einst erlebte. Chalki und die Dörfer in seiner Umgebung gehören schon seit dem Altertum zum fruchtbarsten Teil von Naxos. Die Gegend wird auch „kleines Mystras“ genannt, weil es dort eine große Anzahl von Kirchen gibt.

Filoti: Gehört zu den größten Dörfern von Naxos, amphitheatralisch an die Ausläufer des Berges Zas (der höchste Berg auf den Kykladen) gebaut. Der Ort ist sehr belebt und geschäftstüchtig: es gibt viele Geschäfte, Restaurants, Cafes und Bars. Hier finden Sie den Turm des Barotsi und die Kirche Panagia Filotitissa.

Apiranthos: Befindet sich im Herzen von Naxos Bergwelt, am Fuß des Berges Fanari. Der Ort hat seit der venezianischen Herrschaft sein Aussehen kaum verändert. Der hier gesprochene Dialekt, die strengen Sitten und die Traditionen erinnern an die Bergdörfer Kretas.

Es gibt vier kleine Museen: ein archäologisches, ein volkskundliches, ein geologisches und ein Museum für neuere Naturgeschichte.

Koronos: Ein großes Dorf mit typisch kykladischem Aussehen, gelegen am Fuß des Berges Koronos. In den Bergwerken ganz in der Nähe wurde Schmirgel abgebaut. Es gibt ein Volkskundemuseum und nicht weit vom Dorf befindet sich die Kirche Panagia Argokoiliotissa, bei der sich jedes Jahr tausende von Pilgern versammeln